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Übungen zur Pflege des Lebens


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15.01.2007

Ein Artikel von Ulrich Meinel

Das Wissen zum Qigong Yangshen entstand weit vor unserer Zeitrechnung. Die ältesten Aufzeichnungen (ca. 600 Jahre v. Chr.) wurden 1972 in China bei Ausgrabungen der Mawangdui Gräber (Provinz Hunan, Stadt Changsha) auf Seidenbildern entdeckt. Diese überlieferten ruhigen, fließenden Bewegungen werden noch heute gerne von vielen Menschen in China zur Lebenspflege geübt.

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Alle Übenden suchen Geist und Körper in Einklang zu bringen ? Ruhe zu finden. Um den daoistischen Grundgedanken vom Qigong Yangshen ?den Einklang zwischen Mensch und Natur? zu finden zogen sich früher die Interessierten in die Einsamkeit zurück. Beispielhaft hierfür finden sich noch heute in den Wudang Bergen Klöster die als Orte der Ruhe und dem Studium der Bewegungen und den daoistischen Schriften dienten. Geübt werden die Bewegungen der ?inneren? Künste Qigong, Taijiquan und andere, um eine steigende Körpersensibilität zu erreichen. Ziel ist es, mit feinster Körperwahrnehmung die energetischen Kräfte der Natur zu fühlen und für die Erhaltung der eigenen Gesundheit zu nutzen. Kleinste natürliche Vorgänge sollen wahrgenommen werden. Bis hin zum Fühlen und Aufnehmen der Energie welche die Pflanzen erzeugen. Es gibt eine ganze Reihe von Qigong Übungen, die von einem erfahrenen Lehrer dem Schüler vermittelt werden können. Die Übungen orientieren sich an den körperlichen Möglichkeiten des Einzelnen. Jeder kann Sie erlernen.

Schüler und Lehrer gehen einen gemeinsamen Weg, in dem die Kultivierung der Lebensenergie (Qi), die Beweglichkeit und die Körperkoordination eine wesentliche Rolle spielen. Die Gesundheit soll erhalten und ganzheitlich gekräftigt werden. Körper, Geist und Seele so sagen die Chinesen, werden hierbei in harmonischen Einklang gebracht. Das geschieht durch ein Besinnen und Hören auf den eigenen Körper. Wie wir im Westen sagen würden ?höre auf dein Bauchgefühl und die innere Stimme?. Die Schüler erkennen beim Üben Disharmonien in ihrer Beweglichkeit, dem Körpergefühl oder der inneren Ruhe. Die Chinesen nennen das ?Energieblockaden?.

Das Qigong verfolgt das Ziel die Blockaden zu beseitigen, den Fluß der Lebensenergie (Qi) frei zu bekommen und den Einklang zwischen Körper und Geist herzustellen. Beim Qigong Yangshen handelt es sich um keine medizinische Kunst. Mit Hilfe von meditativen Bewegungen, bis zur reinen Meditation in tiefer innerer Ruhe, dient es der Gesundheitserhaltung. Hierfür wird mit den Übungen die Beweglichkeit und Koordination verbessert, das Körpergefühl sensibilisiert, sowie die Lebensenergie Qi kultiviert.

Interessierte können die chinesische Familientradition gerne im Unterricht vom Verbund der Lehrinstitute Chen Zentrum Südwest und Die Pagode kennen lernen.

© 2005-2006 Chen Zentrum Südwest

Weitere Informationen:
http://www.czsw.de/artikel.html

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